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Trainingsplanung (Freizeitsportler)

 

Wie bei vielem so ist es auch im Freizeitsport: Die Dosis macht den Unterschied. Gerade als Freizeitsportler geht es beim Sport mehr um den Spaß, die Entspannung oder um Stressbewältigung als um höher – schneller – weiter. Daher ist es gerade in diesem Bereich wichtig, richtig zu trainieren. Das hilft nicht nur gegen Überbelastung, sondern verhindert auch Verletzungen.

Also auch als Freizeitsportler ist es wichtig, sein Training zu planen und mit Bedacht vorzugehen. Für Hobbysportler sind die Begriffe Herzfrequenz, Laktat oder Sauerstoffaufnahme ebenso wichtig wie für Leistungssportler. Doch viele können damit nicht sehr viel anfangen. Ein Hobbysportler macht seinen Sport wahrscheinlich nicht ausschließlich aus Spaß an der Sache selbst, am Laufen zum Beispiel. Vielmehr erwartet auch er eine Leistungssteigerung und vor allem auch eine Verbesserung seines Wohlbefindens, seines Gesundheitszustandes.

Freizeitsportler können genauso einen Laktattest machen lassen wie Leistungssportler auch. Entsprechend können dann die Trainingszonen eingerichtet werden. Ein kontinuierlicher Trainingsplan, der ausreichende Ruhephasen ausweist, ist auch für den Freizeitsportler wichtig. Es ist ein Irrglaube, dass der Muskelaufbau oder der Konditionsaufbau aufgrund von häufigerem oder längerem Training erreicht werden kann. So entsteht nur Übertraining, das zu einem ausgebrannten Körper und auf Dauer zu weniger Spaß am Sport führt.

Wird zu lange trainiert, steigen die muskelabbauenden Hormone im Blut an, was dann kontraproduktiv für die Zielsetzung der Leistungssteigerung ist. Wird zu oft trainiert, kann sich der Körper nicht richtig regenerieren. Je härter das Training, umso länger braucht der Körper, um sich davon zu erholen. Es gilt also auch hier das richtige Maß zu finden, egal ob Freizeitsportler oder Leistungssportler. Das richtige Training bringt Fortschritte und hält die Motivation hoch.

Ein guter Trainingsplan zeichnet sich dadurch aus, dass er abwechslungsreich ist, also nicht jeden Tag die gleichen Übungen und nicht jeden Tag die gleiche Belastung. Außerdem berücksichtigt er in Abhängigkeit zur Trainingsintensität entsprechende Regenerationszeiten. Darüber hinaus fließen persönliche Leistungswerte, wie etwa die Pulsfrequenz, in den Trainingsplan ein. Ein guter Trainingsplan ist also individuell. Vorgefertigte Trainingspläne aus Büchern oder Zeitschriften taugen nur zur Orientierung und sollten nicht mehr als ein Anhaltspunkt sein. Vor allem für Einsteiger ist es wichtig, eine Orientierungshilfe zu haben.

Als Sportler hat man natürlich nicht nur Leistungsziele. Jedem Sportler ist es auch wichtig, sich nicht zu verletzen. Denn eine Verletzung auszukurieren braucht Zeit. Zeit in der nicht trainiert werden kann, bedeutet einen Rückschritt in der Leistung. Daher sollte sich kein Sportler überlasten. Schmerzen sollten ernst genommen werden. Ist es nur ein Muskelkater, ist das nicht weiter schlimm. Bei Gelenk- oder Fußschmerzen sollte man vorsichtig sein. Es ist wichtig, hier immer erst alles abklingen zu lassen, bevor es mit dem Training weitergeht. Schmerzen die Füße, sollten die Schuhe überprüft werden. Aufwärmen ist ein magisches Wort unter Sportlern. Damit können viele Verletzungen verhindert werden. Nach dem Aufwärmen noch ein paar Dehnübungen helfen dabei zusätzlich. Um nicht immer dieselben Muskeln, Sehnen und Gelenke zu beanspruchen, sollte immer mal wieder die Sportart gewechselt werden. So können einseitige Belastungen vermieden werden. Wer als Einsteiger auch noch mit Übergewicht zu kämpfen hat, sollte besonders vorsichtig sein. Ein Arztbesuch vor Trainingsbeginn ist hier sehr wichtig.