Erkrankungen & Symptome


Aneurysma

Bei einem Aneurysma handelt es sich um eine krankhafte Aussackung einer Schlagader, wobei oft die Hauptschlagader oder eine Gehirnarterie betroffen ist. In den meisten Fällen verursacht ein Aneurysma zunächst keine Beschwerden. Diese treten erst auf, wenn die Erweiterung so fortgeschritten ist, dass sie auf innere Organe drückt. Es kommt zu Schluckbeschwerden, Husten und Heiserkeit, Atembeschwerden und Durchblutungsstörungen. Reißt ein Aneurysma, hat dies plötzliche starke und anhaltende Schmerzen zur Folge.
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Angina Pectoris

Die Angina Pectoris ist besser als koronare Herzkrankheit bekannt und tritt mit unterschiedlichen Symptomen auf. Typisch hierfür sind Schmerzen hinter dem Brustbein mit einem Druck- und Engegefühl. Diese Brustenge wird oftmals so beschrieben, als sei ein Ring um den Brustkorb gelegt worden. Dieser Schmerz kann sich bis zum Hals, Nacken und Unterkiefer hinziehen. Nicht selten ist auch der linke Oberarm schmerzbehaftet, wobei die Schmerzen bis zum Oberbauch strahlen können. Weitere Symptome sind Luftnot, Herzrhythmusstörungen, Angstzustände und Schweißausbrüche.
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Apoplex

Der Apoplex, eher als Schlaganfall bekannt, zeigt sich meist durch Vorboten, wie minimale, vorübergehende Durchblutungsstörungen. Charakteristisch für den Apoplex ist der Verlust von körperlichen und geistigen Fähigkeiten. So kommt es zu einer plötzlichen, einseitigen Lähmung vor allem im Arm sowie zu einseitigen Taubheitsgefühl in Arm, Bein, Gesicht, Zunge oder Mundraum. Auch Sehstörungen und Sprachstörungen sind typisch, ebenso wie Verwirrtheit, Hörverlust, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Bewusstlosigkeit und starke Kopf- und Nackenschmerzen. Die Schmerzen sind allerdings meist eher gering.
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Arteriosklerose

Die Arteriosklerose ist eine Gefäßverkalkung die tückisch ist, da sie zunächst keine Beschwerden verursacht. Daher bleibt diese Erkrankung auch lange Zeit unbemerkt. Bei Männern kann eine Erektionsstörung ein früher Hinweis auf Arteriosklerose sein. Auch Schmerzen beim Gehen oder sogar im Ruhezustand sind ein Hinweis auf diese Erkrankung.
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Bakterielle Endokarditis

Die bakterielle Endokarditis ist eine Herzinnenhautentzündung, bei der sich rund zwei Wochen nach dem Beginn der Bakterienauschwemmung erste Symptome zeigen. Zu den führenden Symptomen gehört Fieber, und es kommt meist zu Schüttelfrost. Fast immer ist auch ein anormales Herzklappengeräusch vorhanden. Des Weiteren leiden eigene Betroffene unter allgemeinen Krankheitssymptomen wie Schwitzen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Selten kommt es zu kleineren Einblutungen unter den Fingernägeln und zu linsengroßen Knötchen an Fingern und Zehen, die schmerzhaft und rötlich sind.
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Blutgerinnsel

Das Blutgerinnsel, auch Thrombose genannt, ist oftmals in den Beinvenen zu finden. Durch diesen Blutpfropf wird der Blutstrom behindert. In vielen Fällen bleibt ein Blutgerinnsel zunächst unbemerkt, es kann aber auch verschiedene Symptome verursachen. So zeigt sich eine tiefe Beinvenenthrombose meist durch Schwellung und Verfärbung des betroffenen Beins sowie durch Schmerzen der Beine und/ oder Waden. Daneben gibt es zahlreiche recht unscheinbare Anzeichen, wie z.B. Spannungs- und Schweregefühl im betroffenen Bein oder Fuß, Anschwellen von Knöchel, Unterschenkel und dem ganzen Bein, erwärmte Haut, rötliche Verfärbung der Haut. Die Schmerzen bei einem Blutgerinnsel sind einem Muskelkater sehr ähnlich.
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Bluthochdruck

Bei einem Bluthochdruck, in Fachkreisen Hypertonie genannt, ist der Druck in den Gefäßen erhöht. Auch bei dieser Herz-Kreislauf-Erkrankung fehlen anfangs lange Zeit Beschwerden. Auftretende Symptome wie Nervosität, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme und nachlassende Leistungsfähigkeit werden oftmals eher mit anderen Erkrankungen oder den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Daneben kann es bei Bluthochdruck auch zu Herzrhythmusstörungen und Kopfschmerzen kommen.
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Durchblutungsstörung

Durchblutungsstörungen treten akut oder chronisch auf. Es können zahlreiche Stellen betroffen sein (Arme, Beine, Hände, das Gehirn, der Darm, der Herzmuskel etc.). Daher weisen Durchblutungsstörungen auch unterschiedliche Symptome auf. Oftmals kommt es zu Schmerzen in den entsprechenden Bereichen. Diese Bereiche sind dann auch meist in ihrer Funktion beeinträchtigt. Es gibt typische Beschwerden, die „die 6 P.“ genannt werden: Pulsverlust, Schmerz, Blässe und Kälte, Sensibilitätsstörungen, Muskelschwäche und Schock.
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Embolie

Zu einer Embolie kommt es durch einen verschleppten Pfropf, der plötzlich ein Blutgefäß verschließt. Die Symptome hängen davon ab, wo sich der Gefäßverschluss befindet. Erste Anzeichen sind plötzliche Schmerzen, des Weiteren kommt es zu Blässe, Gefühlsstörungen, Pulsausfall, Lähmung und schließlich zum Schock.
Handelt es sich um eine Lungenembolie, dann sind die typische Symptome: plötzliche Atemnot, Beschleunigung der Atmung, Herzrasen, Blutdruckabfall und Kreislaufschock. Ist von einer Hirnembolie (Schlaganfall) die Rede, dann gehören Bewusstlosigkeit und Lähmungen zu den auftretenden Symptomen.
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Endokarditis postinfektiös

Die postinfektiöse Endokarditis, eine Entzündung der Herzinnenhaut, hat als Symptom das sog. rheumatische Fieber. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunreaktion. Weitere Hauptsymptome sind ein beschleunigter Herzschlag und eine Veränderung der Herzgeräusche. Zudem können Herzrhythmusstörungen und Schmerzen in der Herzgegend auftreten. In wenigen Fällen kommt es zu Atemnot, hervortretenden Halsvenen und einer verminderten Leistungsfähigkeit. Daneben gibt es weitere allgemeine Krankheitszeichen, wie überwärmte, geschwollene, stark Gelenke und Hautveränderungen.
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Fallotsche Tetralogie

Die Fallotsche Tetralogie ist ein sehr komplexer, oftmals angeborener Herzfehler, bei dem die Symptome davon abhängig sind, wie sehr die Lungenarterien eingeengt sind. Kinder zeigen bei ausgeprägten Fällen unmittelbar nach der Geburt eine deutliche Blaufärbung der Haut, der Schleimhäute und der Fingernägel.
In den meisten Fällen zeigen sich Symptome erst nach einigen Wochen, z.B. eine sichtbare Zyanose, oder für diese Erkrankung typische Herzgeräusche. Kinder können durch die Erkrankung einen sog. hypoxämischen Anfall erleiden. Anzeichen für einen solchen Anfalls sind plötzliche Unruhe, ein aufgeregtes Luftschnappen sowie eine Blaufärbung, die von einer plötzlichen Hautblässe gefolgt wird. Auch Krampfanfälle bis hin zur Bewusstlosigkeit sind typisch für einen solchen Anfall.
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Gestose

Die Gestose geht während der Schwangerschaft mit einem erhöhten Blutdruck einher. Sie tritt frühestens in der 20. Schwangerschaftswoche auf und zeigt Symptome wie erhöhten Blutdruck. Liegt eine Präeklampsie vor, kommen weitere Symptome hinzu, wie z.B. vermehrte Eiweißausscheidungen im Urin und Wasseransammlungen in Händen, Füßen oder Gesicht. Die Eklampsie ist die schwerste Form der Gestose. Ihre Symptome können Magenbeschwerden wie Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sein. Es können auch neurologische Symptome, wie Augenflimmern, übersteigerte Reflexe und dauerhafte Kopfschmerzen auftreten.
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Herzbeutelentzündung

Die Herzbeutelentzündung, auch Perikarditis genannt, bringt starke Brustschmerzen mit sich, die ziemlich plötzlich auftreten. Sie sind hinter dem Brustbein am stärksten und können bis auf die linke Brustseite, zum Oberbauch und vor allem in die Schulterblattregion ausstrahlen. Charakteristisch für eine Herzbeutelentzündung ist, dass die Schmerzen im Sitzen bei nach vorn gebeugtem Oberkörper nachlassen. Der Schmerz wird im Liegen, bei tiefer Atmung und beim Husten oder Schlucken stärker. Die akute Herzbeutelentzündung kann sich mit leichtem Fieber anmelden.
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Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) kommt es zu Schmerzen im Bereich des Brustbeines und der linken Brustseite. Diese Schmerzen strahlen auch bis in den Hals oder den Arm. Dauern diese Schmerzen länger als fünf Minuten an, dann ist ein Herzinfarkt sehr wahrscheinlich. Die Schmerzen können aber auch in anderen Teilen des Brustkorbes, im Oberbauch oder im Rücken auftreten. Daneben kommt es häufig zu Blässe, einem Engegefühl in der Brust, Kaltschweißausbruch, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Kreislaufstillstand.
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Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz ist eine Störung der Funktion des Herzens. Ein sicheres Anzeichen für eine Herzinsuffizienz ist die Abnahme der körperlichen Belastbarkeit sowie Atemnot. Des Weiteren kommt es zu Müdigkeit und Schwächegefühl sowie Wassereinlagerungen an den Unterschenkeln. Handelt es sich um eine fortgeschrittene Herzinsuffizienz, sammelt sich Wasser in der Lunge. Dies zeigt sich, indem Betroffene ein Beklemmungsgefühl empfinden, sobald sie sich flach auf den Rücken legen.
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Herzklappenfehler

Auf einen Herzklappenfehler können Anzeichen wie Kurzatmigkeit bei Belastung, schneller Puls, rasche Ermüdung und Schwindel hinweisen. Die Symptome und damit der Grad der Leistungseinschränkung werden in vier Funktionsklassen nach NYHA (New York Heart Association) I-IV eingeteilt. Leicht- bis mittelgradige Herzklappenfehler haben oftmals keine Symptome. Oftmals treten Beschwerden nur im Zusammenhang mit körperlichen Belastungen auf. Handelt es sich aber um eine höhergradige Aortenstenose, können neben Kurzatmigkeit auch Schwindel und Ohnmacht auftreten. Ist die Trikuspidal- und Pulmonalklappe betroffen, kommt es häufig zu einer Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum sowie zum Anschwellen der Knöchel und Unterschenkel.
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Herzmuskelentzündung (Myokarditis)

Die Symptome der Herzmuskelentzündung sind nicht charakteristisch, sodass es ein sehr breit gefächertes Beschwerdebild gibt. Die meisten Betroffenen sprechen von Müdigkeit und Kurzatmigkeit bei Belastung, während rund die Hälfte der Betroffenen einen unregelmäßigen Herzrhythmus feststellen. Allgemeine Zeichen für die virale Erkrankung sind Fieber, Schüttelfrost und Muskelschmerzen.
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Herzrhythmusstörungen

Bei Arrhythmien, besser bekannt als Herzrhythmusstörungen, nehmen die Betroffenen ein Herzstolpern oder Herzrasen wahr. Daneben sind auch deutlich Pausen der Herzschlagfolge zu erkennen. Nicht selten treten diese Symptome nur gelegentlich oder in geringem Ausmaß auf. Daher wird der unregelmäßige Herzschlag oftmals gar nicht als solcher wahrgenommen. Die Beschwerden können aber auch stärker sein und gefährliche Komplikationen mit sich bringen. So kann es zu Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit und Ohnmachtsanfällen kommen. Auch Herzschmerzen und Herzenge sind möglich.
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Hirninfarkt

Der Hirninfarkt wird auch Schlaganfall, Apoplex, Hirnschlag oder Insult genannt und hat oft einen Vorboten, die sog. transitorische ischämische Attacke (TIA). Die TIA dauert wenige Minuten bis 24 Stunden und zeigt eine plötzliche einseitige Lähmung, ein einseitiges Taubheitsgefühl in Arm, Bein, Gesicht, Zunge oder Mund, Sehstörungen, Sprachstörungen die bis zum Verlust des Sprachvermögens reichen, verminderte Ausdrucksfähigkeit, Verständnisstörungen, Verwirrtheit, Hörverlust, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sowie Bewusstlosigkeit und starke Kopf- und Nackenschmerzen, die schlagartig einsetzen und kaum zu ertragen sind.
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Hypertensive Schwangerschaftserkrankung

Die hypertensive Schwangerschaftserkrankung, auch Gestose genannt, geht in der Schwangerschaft mit einem erhöhten Blutdruck einher. Sie tritt frühestens in der 20. Schwangerschaftswoche auf und zeigt neben dem Bluthochdruck weitere Symptome wie z.B. vermehrte Eiweißausscheidungen im Urin und Wasseransammlungen in Händen, Füßen oder Gesicht. Eine schwere Form der hypertensiven Schwangerschaftserkrankung ist die Eklampsie, die Symptome wie Magenbeschwerden wie Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen mit sich bringt. Weitere Symptome sind neurologischer Art, wie z.B. Augenflimmern, übersteigerte Reflexe und dauerhafte Kopfschmerzen.
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Hypertonie

Die Volkskrankheit Hypertonie, besser bekannt als hoher Blutdruck ist weit verbreitet, ohne das die Betroffenen es wissen. Zu Beginn zeigt die Hypertonie nämlich meist keine Beschwerden. Ein erhöhter Blutdruck bringt aber nach einigen Jahren Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten und Ohrensausen mit sich. Ferner sind damit Schäden verbunden, die sich durch Symptome wie Kurzatmigkeit, Luftnot, Schmerzen in der Brust sowie Sehstörungen oder Sensibilitätsstörungen zeigen.
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Hypotonie

Die Hypotonie, der niedrige Blutdruck, zeigt sich mit Symptomen wie Schwindel oder Sehen von „Sternchen“. Aber auch ein Schlappheitsgefühl sowie Ohnmachtsanfälle sind für Betroffene typisch. Die starken Schwindelgefühle zeigen sich in erster Linie am frühen Morgen. Des Weiteren leiden Betroffene oftmals unter rascher Ermüdung, Appetitlosigkeit, Konzentrationsmangel, erhöhter Reizbarkeit, gesteigertem Schlafbedürfnis, Augenflimmern, Ohrensausen, Wetterfühligkeit sowie hohem Puls, Atemnot und depressiven Verstimmungen.
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Koronare Herzkrankheit (KHK)

Typische Symptome bei der koronaren Herzkrankheit sind Brustschmerzen, Druck und Engegefühl hinter dem Brustbein bei Belastungen. Es gibt aber auch die sog. Asymptomatische, also beschwerdefreie KHK sowie die stabile KHK, bei der es zu einem Engegefühl in der Brust bei gleich hoher Belastung kommt.
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Metabolisches Syndrom

Unter dem metabolischen Syndrom ist keine eigenständige Krankheit zu verstehen, sondern das Zusammenkommen von unterschiedlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Lange Zeit verursacht das metabolische Syndrom keine Symptome oder Beschwerden. Einen Hinweis auf Folgeerkrankungen ist ein zu hoher Blutdruck, ein gestörter Fett- und Zuckerstoffwechsel. Meist leiden Übergewichtige unter diesem Syndrom, die daher besonders auf Symptome wie Luftnot, Angina pectoris oder Brustschmerzen achten sollten.
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Myokarditis

Bei der Myokarditis, der Herzmuskelentzündung, gibt es keine typischen Symptome. Die Beschwerden sind hierbei sehr breit gefächert. Betroffene berichten immer wieder von Müdigkeit und Kurzatmigkeit bei Belastungen. Auch einen unregelmäßigen Herzrhythmus stellen die meisten Betroffenen fest. Stellten. Im Allgemeinen gelten Fieber, Schüttelfrost und Muskelschmerz als Zeichen für die virale Erkrankung.
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Niedriger Blutdruck

Niedriger Blutdruck, in Fachkreisen Hypotonie genannt, zeigt sich durch Symptome wie Schwindel oder „Sternchen-Sehen“. Auch eine allgemeine Schlappheit, die im schlimmsten Fall zur Ohnmacht führen kann, ist ein typisches Zeichen. Die Schwindelanfälle zeigen sich dabei in erster Linie in den frühen Morgenstunden. Daneben sind Betroffene bereits nach geringer Anstrengung müde und schlapp. Mit einem niedrigen Blutdruck gehen Appetitlosigkeit, Konzentrationsmangel, erhöhte Reizbarkeit, gesteigertes Schlafbedürfnis, Augenflimmern, Ohrensausen, Wetterfühligkeit, ein hoher Puls sowie Atemnot und depressive Verstimmungen einher.
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Perikarditis

Die Perikarditis, die Herzbeutelentzündung, besitzt keine eindeutigen Symptome. Betroffene leiden oftmals unter plötzlich auftretendem Fieber und fühlen sich körperlich schwach. Hinzu kommt eine geringere Belastbarkeit. Nicht selten tritt auch ein Schmerz unter dem Brustbein oder dem linken Brustkorb ein. Handelt es sich um eine akute Perikarditis, dann werden die Schmerzen bei Bewegungen, beim flachen Liegen, beim Husten und tiefen Atmen stärker. Hinzu kommt, dass das Herz schneller als normal schlägt. Die Schmerzen lindern sich durch aufrechtes Sitzen oder einen vorgebeugten Oberkörper.
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Plötzlicher Herztod

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Er zeigt sich durch ganz deutliche Symptome. So sinken die Betroffenen in sich zusammen und können nicht auf Ansprache oder Schmerzreize reagieren. Des Weiteren ist kein Puls mehr zu ertasten und innerhalb nur einer Minute kommt es zum Atemstillstand. Die Pupillen erweitern sich, die Haut färbt sich grau. Wird der plötzliche Herzanfall nicht behandelt, tritt der sog. Sekundentod ein.
Häufig gibt es zuvor keine Symptome, die auf einen plötzlichen Herztod hinweisen.
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Rheumatische Endokarditis

Die rheumatische Endokarditis ist eine Autoimmunreaktion, die auftritt, wenn man sich mit bestimmten Bakterien infiziert hat. Des Weiteren kommt es zu einem schnelleren Herzschlag, die Herzgeräusche verändern sich und es können Herzrhythmusstörungen auftreten. In manchen Fällen kommt es auch zu Schmerzen im Bereich des Herzens. Selten tritt Atemnot auf, die Halsvenen treten hervor und die Leistungsfähigkeit vermindert sich. Als allgemeine Krankheitszeichen gelten wärmere, geschwollen und schmerzhafte Gelenke und Hautveränderungen.
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Schlaganfall

Der Schlaganfall, auch Apoplex genannt, hat nicht selten einen Vorboten: die sog. transitorische ischämische Attacke, die mit „TIA“ abgekürzt wird. Eine solche TIA kann einige Minuten andauern, aber auch 24 Stunden. In vielen Fällen sind auch Durchblutungsstörungen ein Vorbote für einen Schlaganfall.
Charakteristisch für den Schlaganfall ist der Verlust von körperlichen und geistigen Fähigkeiten, wobei sich Schmerzen nur in geringem Umfang zeigen. Typische Anzeichen sind zudem eine plötzliche einseitige Lähmung sowie einseitige Taubheitsgefühle in Arm, Bein, Gesicht, Zunge oder Mundraum. Des Weiteren kommt es zu Sehstörungen, Sprachstörungen, die bis zum kompletten Verlust des Sprachvermögens reichen können. Mit dem Schlaganfall einher geht auch eine verminderte Ausdrucksfähigkeit, Verständnisstörungen, Verwirrung, Hörverlust und Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sowie Bewusstlosigkeit und kaum erträgliche Kopf- und Nackenschmerzen.
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Thrombose

Thrombose heißt, dass sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß gebildet hat. Dies ist vorzugsweise in den Beinvenen der Fall. Zunächst wird eine Thrombose meist nicht bemerkt, denn es zeigen sich die unterschiedlichsten Symptome. So zeigt sich eine tiefe Thrombose in den Beinvenen oft durch Schwellung und Verfärbung des betroffenen Beins, die von Bein- oder Wadenschmerzen begleitet werden. Des Weiteren kommt es zu Spannungen und einem Schweregefühl in den betroffenen Körperstellen und der Knöchel, der Unterschenkel und/oder das komplette Bein schwillt an. Oftmals fühlt sich die Haut wärmer an als an anderen Stellen, sie verfärbt sich rötlich oder bläulich und es kann auch zu einem ziehen Schmerz kommen, der einem Muskelkater sehr ähnlich ist.
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Übergewicht

Übergewicht ist eine sich schleichend entwickelnde Erkrankung, welche zumeist mehrere Hintergründe als Ursache hat. Neben der genetischen Veranlagung sind vor allen Dingen Frauen durch den Aufbau Ihres Bindegewebes stärker betroffen. In krankhafter Ausprägung mit einem Body Mass Index von über 30 wird die Krankheit auch als Adipositas bezeichnet und in drei Grade unterteilt (Mehr dazu unter der Rubrik BMI).
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Vorhofflimmern

Das Vorhofflimmern ist eine häufig vorkommende Herzrhythmusstörung, bei der das Herz unregelmäßig und mit hoher Frequenz schlägt. Die Symptome sind sehr unterschiedlich und reichen von kaum wahrnehmbar bis hin zu eine massiven Beeinträchtigung der Befindlichkeit.
Vorhofflimmern kann kurz und vorübergehend auftreten, sodass es von den Betroffenen gar nicht wahrgenommen wird. Treten Symptome auf, dann kommt es zu einer plötzlichen Luftnot und einem „Herzstolpern“ sowie einem deutlich wahrnehmbaren Herzklopfen, das unregelmäßig ist und als überaus unangenehm empfunden wird. In schlimmen Fällen kann das Vorhofflimmern zur Bewusstlosigkeit führen. Da das Vorhofflimmern durch eine Grunderkrankung ausgelöst wird, kommen zusätzliche Beschwerden hinzu. Viele Betroffene fühlen sich sehr müde und schwach
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