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Operative kardiologische Behandlungsverfahren

Nicht immer reichen alleinig medikamentöse Behandlungsformen bei kardiologischen Beschwerden.

Nachfolgend ein kleiner Überblick über die wesentlichen kardiologisch bedingten Operationsverfahren:


 Kardio Schrittmacher Operation

Einsetzen von Schrittmachersonden

Der Schrittmacher ist ein medizinisches Gerät, mit dem Patienten behandelt werden, deren Herz zu langsam oder zu schnell schlägt oder bei denen Herzrhythmusstörungen vorliegen. Mithilfe von elektrischen Impulsen wird der Herzmuskel regelmäßig stimuliert. Damit gibt der Herzschrittmacher dem Herzmuskel den Takt vor, in dem er sich zusammenziehen soll. In den meisten Fällen wird der Herzschrittmacher implantiert, da so die Herzaktivität am besten kontrolliert und gesteuert werden kann.

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 Kardio Defibrilatoren Operation

Einsetzen von Defibrillatoren

Sind die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten bei Herzrhythmusstörungen nicht ausreichend, ist das Implantieren von einem Defibrillator eine gängige operative Behandlungsmethode. Nicht selten wird der Defibrillator auch als Vorsorgemaßnahme eingesetzt, wenn davon auszugehen ist, dass sich Herzrhythmusstörungen ergeben, die behandlungsbedürftig sind. Dieser Schrittmacher erkennt einen zu langsamen Herzschlag und gibt dann elektrische Stöße ab. Liegt ein zu schneller Herzschlag vor, gibt er stärkere Impulse von sich, um den Herzschlag zu verlangsamen. Dieses Gerät wird individuell auf den Patienten und dessen Bedürfnisse abgestimmt.
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 Kardio Koronarangioplastie Operation

Perkutane transluminale Koronarangioplastie

Diese Methode ist eher als PTCA bekannt und ist ein Verfahren, mit dem eine Einengung der Herzkranzgefäße behandelt wird. Über die Leiste wird hierbei ein sog. Führungskatheter bis zum verengten Herzkranzgefäß geschoben. Es folgt ein sog. Führungsdraht, durch den der Ballonkatheter an die richtige Stelle gebracht wird. Anschließend wird der Ballon für 30 bis 60 Sekunden aufgeblasen. Dadurch dehnt sich das entsprechende Gefäß. Bei dieser, in Fachkreisen Ballondilatation genannten Methode, wird meist in das Gefäß eine Stütze, der sog. Stent eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein sehr feines Metallgitter, welches an der verengten Stelle im Gefäß eingesetzt wird. So kann dauerhaft eine Verengung vermieden werden.
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